Der Ernährungskompass

Der Ernährungskompass, Buch, Cover

Mit der Ernährung ist es wie mit der Bewegung, beide brauchen wir, um physisch und psychisch gesund leben und aktiv altern zu können. Doch von Ernährung haben wir zu viel des Guten, an Bewegung mangelt es uns. Der Überfluss auf der einen und der Mangel auf der anderen Seite führen mit der Zeit zu Übergewicht, Bluthochdruck, Darmträgheit und vorzeitigem Gelenkverschleiß und gelten sowohl einzeln wie auch zusammen als gesicherte Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel-, Gelenk- und Knochenerkrankungen.

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Psycho-Kardiologie

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Die Psychokardiologie ist ein noch recht junges medizinisches Fachgebiet. Es befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen Herzerkrankungen und psychischen Faktoren und arbeitet eng mit der klassischen Kardiologie und der Psychologie zusammen. Denn kein Organ steht so sehr in Verbindung mit emotionalen Empfindungen wie das Herz, gilt es doch seit Menschengedenken als Sitz der Seele. Naturwissenschaftlich betrachtet hat das Herz als zentrales Saug- und Pumporgan die Aufgabe, den Körper ein Leben lang mit Blut zu versorgen. Aber bis heute beschreiben Menschen positives wie negatives Gefühlserleben mit der Befindlichkeit ihres Herzens: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, wenn sie nach einer glimpflich endenden Aktion Erleichterung und Entlastung spüren. „Herzerfrischend“ ist ein freudiges, vitalisierend wirkendes und „herzergreifend“ ein tief berührendes Erlebnis. „Wünsche von Herzen“ sind ehrlich gemeinte Wünsche. Sich „mit Herzblut“ einer Sache widmen, heißt, sich mit allen Kräften engagieren. „Herzlos“, „kaltherzig“, „hartherzig“ und „engherzig“ stehen für Gefühl- und Lieblosigkeit, Verbitterung, Missgunst und Angst. Verdrängter Ärger zerreißt und eine zutiefst gehende Enttäuschung bricht das Herz.

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Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung

Der Nutzen von täglicher ausreichender Bewegung für die Gesundheit ist längst bekannt und wissenschaftlich belegt. Dennoch bewegen sich viele Menschen zu wenig und leiden beispielsweise an Übergewicht, vorzeitigem Gelenkverschleiß, Rückenschmerzen, Stoffwechselstörungen oder Bluthochdruck infolge ihres Bewegungsmangels. Trotz allen Aufklärungskampagnen, sich der Gesundheit zuliebe mehr zu bewegen, und entsprechenden Gesundheitssportangeboten ist nach EU-Untersuchungen die Überlegenheit von Menschen mit bewegungsarmen Lebensstilen in Europa in den letzten zehn Jahren gleichgeblieben. Auch in Deutschland haben die Erkenntnisse über die bedeutsamen Zusammenhänge zwischen Bewegung und Gesundheit offensichtlich die wichtigsten Zielgruppen in deren Alltagshandeln kaum erreicht.

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Psoas-Training für Vielsitzer

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Jetzt ist Psoas-Training angesagt, und das ist gut so! Denn mit den Lenden-Darmbein-Muskeln verhält es sich wie mit der Beckenbodenmuskulatur. Beide Muskelgruppen liegen tief versteckt im Bauch- und Beckenraum, sind deshalb unserem Körperbewusstsein kaum präsent und nicht so leicht anzusteuern wie oberflächlich liegende Muskeln. Jede für sich haben sie spezifische Bewegungs- und Haltungsaufgaben zu erfüllen und sind gleichzeitig mitverantwortlich für koordinierte Ganzkörperbewegungen und die Körperhaltung. Zudem beeinflussen sie die Atmung, Verdauungs- und Ausscheidungsvorgänge und die Psyche. Ihre Leistungsfähigkeit leidet jedoch unter Bewegungsmangel als auch unter einseitiger sportlicher Belastung und reagiert äußerst empfindlich auf Stress. Ein effektives Training dieser inneren Hüftmuskeln bedarf eines ausgewählten Gymnastikprogramms in ganzheitlichem Kontext und einer sinnklärenden, motivierenden und gleichsam einfühlsamen Anleitungspraxis.

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Yoga hilft in psychischen Krisen

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Internationale Studien belegen, dass die achtsamkeitsbasierte Übungsweise des Yoga Heilung und Genesung von psychischen Belastungen und Erkrankungen effektiv unterstützen kann. Christiane Wolff, Gymnastik- und Yogalehrerin, und Annabelle Starck, Psychologin und Psychoanalytikerin, stellen in ihrem Buch Methodik, Anwendungsformen und Wirkungsweise indikationsbezogener Yoga-Sequenzen vor. Die Autorinnen sind in ihren jeweiligen Professionen selbständig tätig und arbeiten in der Yoga-Lehrer-Aus- und Fortbildung eng zusammen.

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Kopfschmerzen und Migräne vorbeugen, Schmerzen lindern

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Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen. Die internationale Kopfschmerzklassifikation beschreibt über 250 Kopfschmerzarten. Entsprechend unterschiedlich sind Häufigkeit, Intensität und Dauer der Schmerzen sowie die Begleitsymptome. Es werden zwei Formen von Kopfschmerzen unterschieden: der primäre und der sekundäre Kopfschmerz. Bei der primären oder idiopathischen Form ist der Kopfschmerz die Erkrankung selbst. Die Migräne und der Spannungskopfschmerz gehören zu den häufigsten Arten dieser Gruppe. Sekundäre oder symptomatische Kopfschmerzen kommen dagegen weniger vor, können ursächlich geklärt und je nach Krankheit, zum Beispiel bei grippalen Infekten, entsprechend behandelt werden. Studien zeigen, dass in den letzten zehn Jahren immer häufiger die Diagnosen Spannungskopfschmerz und Migräne gestellt werden, vor allem bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 27 Jahren und sogar schon bei Kindern mit einer Häufigkeit von 20 Prozent aller Schulkinder. Zwölf Prozent der deutschen Bevölkerung sind von Migräne und 23 Prozent von Spannungskopfschmerzen betroffen.

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Herzerfrischende Erleichterung für Kopf, Hals und Schultern

Der Schultergürtel trägt die Arme und verbindet sie mit dem Rumpf. Bewegen sich die Arme im Schultergelenk, bewegen sich Schulterblätter und Schlüsselbeine mit. Die Arme können pendeln, schwingen, umarmen, werfen, ziehen, drücken, stützen, heben, tragen; dank ihrer Beweglichkeit und der der Wirbelsäule können wir mit den Händen jede Stelle unseres Körpers erreichen. Doch im Alltag dürfen diese Allrounder ihre Talente nur selten nutzen. Viel zu oft müssen sie (fest-)halten, tragen und abstützen. Oberarm-, Brust-, oberflächliche Hals- und Rückenmuskeln verspannen sich, weil sie durch schnellere Bewegungen oder erhöhten Krafteinsatz Defizite der tiefliegenden Haltemuskeln auszugleichen versuchen. Der Schultergürtel ist „zu eng geschnallt“ und drückt auf den Rumpf anstatt locker auf ihm zu ruhen; Herz und Lunge werden eingeengt, Energieströme behindert.

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Gesunde Faszien

Das übersichtlich gegliederte Übungsbuch beeindruckt durch fundiert herausgearbeitete Grundlagen und eine pädagogisch sehr geschickte Anleitungspraxis, was auf der beiliegenden DVD ebenfalls zum Tragen kommt. Wegen seiner vielen Specials hinsichtlich stressbedingter Haltungs- und Bewegungsschmerzen bietet das Buch auch viele Anregungen für die Rückenschule und Herzsportgruppen.

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